Altern und nachlassendes Gedächtnis

Einbahnstraße, Sackgasse oder Gestaltungsmöglichkeit?

Es geht auch anders

Anstelle das Altern zu beklagen und vergangenen Zeiten nachzutrauern, kann das Phänomen des Alterns auch positiv gesehen werden, nämlich nach dem Motto:

Was geht´s mir gut, dass ich auf so viel schöne Dinge und gute Erfahrungen zurückblicken kann!

Lifestyle Probleme

Altern sollte sich nicht auf Lifestyle Probleme wie Falten, Impotenz und nachlassendes Gedächtnis reduzieren lassen. Das beruhigende ist doch, dass es allen von uns so geht. Aber mit einer gewissen Intelligenz und guter Information ist man sicherlich gut präpariert, sich den Herausforderungen des Alters zu stellen.

Altern als chemischer Verschleiß

Forscher vermuten, dass für das Altern einer Zelle unter anderem genau das verantwortlich ist, was sie auch am Leben erhält: der Stoffwechsel. In jeder Zelle wird ständig Nahrung mit Sauerstoff zu Energie verbrannt. Dabei entstehen aggressive Substanzen, so genannte freie Radikale, die die Zelle genau da schädigen, wo sie am empfindlichsten ist: im Erbgut (der DNA). Zwar gibt es körpereigene Schutzsysteme gegen die freien Radikale, doch sie wirken nicht immer zuverlässig und auch nicht überall. Ausgerechnet da, wo die Energieverbrennung in der Zelle stattfindet (nämlich in den "Kraftwerken" - den Mitochondrien) versagen sie fast gänzlich. Die Mitochondrien besitzen eine eigene DNA, jedoch keinen Schutz dafür. Die Folge: Das Erbgut der Mitochondrien wird mit zunehmendem Alter immer mehr geschädigt, die Energieverbrennung in den Kraftwerken kann immer schlechter ablaufen. Langsam "geht dann der Ofen aus": Die Zelle altert.

Dieses Modell des Alterns kann man sich leicht mit einem Auto verdeutlichen: Es fährt auch lange Zeit ohne Probleme, doch durch den Verschleiß gibt es irgendwann einen Motorschaden.

Aktiv und bewusst

Es empfiehlt sich heutzutage, bestens aufgeklärt und aktiv der längeren Lebenserwartung Rechnung zu tragen. Der moderne Mensch muss in einer sehr komplexen Welt auf vielschichtige Herausforderungen reagieren.

Zu einer bewussten Lebensführung gehören sicherlich eine kenntnissreiche und gesunde Ernährung, das Vermeiden von negativen Einflüssen wie übermäßiger Akohol- oder Nikotingenuss, ein gutes Körpergefühl und sportliche Betätigung, Sinn für psychische und physische Zusammenhänge, Stressabbau und vieles mehr.

Informationsmangel

Eines der Hauptprobleme im Umgang mit den Patienten ist der Informationsmangel resp. die Unkenntnis / Unerfahrenheit, wie man dem erkrankten Familienmitglied begegnen soll. Aber mancher von uns spürt auch im Vorfeld selbst, dass sein Gedächtnis in Besorgnis erregendem Ausmaß nachlässt. Informieren Sie sich deshalb hier über das Krankheitsbild "Alzheimer" und die modernen Therapiemöglichkeiten.

Lesen Sie hier z.B. mehr zur Definition der Erkrankung und ihrer Abgrenzung zur "Demenz"..