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18.01.2010
Verhindert eine IgG Therapie die Erkrankung?Neuere Beobachtungen fügen ein weiteres Indiz hinzu, dass regelmäßige IgG Gabe ein Weg sein könnte.Mehr als 20 Millionen Menschen leiden derzeit an AD. Ohne Behandlung ist absehbar, dass bis zum Jahr 2050 über 100 Millionen Menschen betroffen sein werden. Es wird allgemein angenommen, dass Amyloid-β-Peptide Plaques im Gehirn erste Schritte in der Pathogenese der AD sind.Aus diesem Grund wurden diese Plaques zum wichtigsten Ziel für therapeutische Interventionen. Es hatte sich in Tierversuchen gezeigt, dass eine aktive Immunisierung mit Amyloid-β-Peptiden die Zahl und Dichte der β-Amyloid-Ablagerungen im Gehirn deutlich verringern konnte. In klinischen Studien hat die intravenöse Verabreichung von IgG (IVIG) bei einer kleinen Anzahl von Patienten mit leichter bis mittelschwerer AD zu einer Abnahme der Amyloid-β- Werte geführt und kognitive Funktionen verbessert. Eine kürzlich im Journal of Neuroimmunology* veröffentlichte Studie aus Schweden berichtet über eine Umfrage, an der - bis auf zwei - alle Kliniken in Schweden teilnahmen, die eine Behandlung von PID Patienten durchführen. Die Demenz-Prevalenz liegt in Schweden bei 9%, von denen 60-70% unter Alzheimer Demenz leiden. Insofern wäre unter den insgesamt eingeschlossenen 1.077 Patienten mit ca. 13 Patienten zu rechnen gewesen. Es zeigte jedoch keiner Anzeichen einer AD. *Source: Journal of Neuroimmunology 215 (2009) 122–124 Does IgG therapy prevent Alzheimer's disease? L. Hammarström, S. Hansen, A. Gardulf Zurück |
Die erste AD Patientin:
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