Fast jeder von uns betroffen
Alzheimer, resp. Alzheimer-Demenz (AD) bezeichnet die häufigste unter den Demenz Erkrankungen, von der in den USA ca. 25 Prozent der über 80 jährigen, und sogar die Hälfte der über 85 jährigen betroffen sind.
Laut einer Studie des Max-Planck-Institut für demografische Forschung, Rostock leiden in Deutschland im Jahr 2007 insgesamt etwa 1,2 Millionen Menschen an einer mittelschweren bis schweren Demenz, darunter 800.000 Frauen und 390.000 Männer. Bezieht man milde Formen der Krankheit mit ein, liegt diese Zahl sogar etwas höher. Bis heute ist diese neurodegenerative Erkrankung unheilbar. Laut früheren Berechnungen werden jedes Jahr allein in Deutschland ca. 120.000 Neuerkrankungen diagnostiziert.
AD verursacht nach neueren Schätzungen Kosten in Milliardenhöhe. Allein in den USA belaufen sich die gesellschaftlichen Kosten auf über 100 Milliarden US-Dollar, und sind damit die höchsten Kosten überhaupt für eine einzelne Erkrankung.
Definition
Rund 60 % aller Demenzen werden durch eine Alzheimer-Demenz (im Volksmund nur "Alzheimer" genannt) hervorgerufen. Demenz ist der Oberbegriff für verschiedene Erkrankungsbilder, die mit einem Verlust der geistigen Funktionen wie Denken, Erinnern, Orientierung und Verknüpfen von Denkinhalten einhergehen.
Lesen Sie weiter unter Definition von Alzheimer (AD) resp. Demenz.
Epidemiologie
ADr nimmt weltweit in Besorgnis erregendem Umfang zu.
Lesen Sie hier mehr zur Epidemiologie.
AD verhindern?
Verschiedene vorbeugende Maßnahmen gegen typische Zivilisationskrankheiten scheinen auch die Wahrscheinlichkeit zu senken, an Alzheimer zu erkranken. Die Datenlage und wissenschaftliche Akzeptanz von verschiedenen Nahrungsergänzungsmitteln, Verhaltensrichtlinien, Ernährungsvorschlägen, Umwelteinflüssen und Ersterkrankungen ist unterschiedlich.
Lesen Sie hier z.B. mehr zur Vorbeugung.
Prognose
Nachdem die Diagnose "Alzheimer" gestellt worden ist, beträgt die Lebenserwartung in etwa sieben bis zehn Jahre, wobei es auch Fälle gibt, in denen das Endstadium bereits nach vier bis fünf Jahren erreicht ist. Auf der anderen Seite gibt es Patienten, die noch über 20 Jahre gelebt haben.
An wen wendet sich www.Alzheimer-Demenz.de?
Inhaltlich sollen sich hier sowohl Betroffene (und deren Angehörige) als auch Ärzte angesprochen fühlen.
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Ursachen
Die Entwicklung einer AD ist höchst kompliziert:
Das Absterben von Gehirnzellen, was z.B. in einem Computertomogramm als Schrumpfung des Gehirns erkennbar werden kann, wird als Ursache der Alzheimer-Krankheit verantwortlich gemacht. Wie es dazu kommt, ist noch immer nicht vollständig geklärt. Doch man weiß inzwischen, dass sich im Laufe der Krankheit im Gehirn von Alzheimer-Patienten Eiweiß-Spaltprodukte (senile Plaques und fibrilläre Ablagerungen, auch Amyloide genannt) bilden. Diese behindern die Reizübertragung zwischen den Nervenzellen, die für Lernprozesse, Orientierung und Gedächtnisleistungen unerlässlich ist.
Erfahren Sie hier mehr über die Ursachen.
Die Bekämpfung
Bei der Bekämpfung der Alzheimer-Demenz muss zwischen Vorbeugung (Prophylaxe) und Behandlung (Therapie) unterschieden werden.
Der Vorbeugung kommt eine besondere Bedeutung zu. Einerseits handelt es sich dabei um Ernährung, Bewegung, Gehirnjogging etc., anderseits um medikamentöse Unterstützung.
Die Behandlung hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht.
Zukunft
Eine Vielzahl von Ansätzen zur Behandlung der Krankheit befinden sich derzeit in der klinischen Prüfung. In Studien der Phase-II und Phase-III werden Patienten zwischen 12 und 18 Monaten mit dem zu testenden Wirkstoff behandelt - hinzu kommen noch einige Monate, um geeignete Patienten in die Studie aufzunehmen und die Ergebnisse auszuwerten. Unter optimalen Bedingungen und bei gegebener Wirksamkeit und Sicherheit benötigt ein Wirkstoff vom Beginn der Tests am Menschen bis zu seiner Marktzulassung mindestens vier Jahre
Erfahren Sie hier mehr über neue Therapieformen zur Behandlung, die noch in der klinischen Erprobung sind. Oder nehmen Sie Kontakt auf zu Selbsthilfegruppen
Informationsmangel
Eines der Hauptprobleme im Umgang mit den Patienten ist der Informationsmangel resp. die Unkenntnis / Unerfahrenheit, wie man dem erkrankten Familienmitglied begegnen soll. Aber mancher von uns spürt auch im Vorfeld selbst, dass sein Gedächtnis in Besorgnis erregendem Ausmaß nachlässt. Informieren Sie sich deshalb hier über das Krankheitsbild "Alzheimer" und die modernen Therapiemöglichkeiten.
Lesen Sie hier z.B. aktuelle Nachrichten.
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